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Ratgeber

Reifen mit Drucksensor (RDKS)

Seit November 2014 müssen alle neu zugelassenen Pkw in der EU ein Reifendruck-Kontrollsystem haben. Beim Reifenwechsel braucht es deshalb etwas mehr Sorgfalt.

Kurz gesagtAlle seit November 2014 neu zugelassenen Pkw in der EU haben ein Reifendruck-Kontrollsystem (RDKS). Bei direkten Systemen sitzt in jedem Rad ein Sensor, Winterräder brauchen eigene Sensoren, die oft angelernt werden müssen. Indirekte Systeme kommen ohne Sensoren aus und werden nach dem Wechsel nur neu kalibriert.

Zwei Systeme

SystemSo funktioniert esBeim Reifenwechsel
DirektEin Sensor im Ventil jedes Rads misst den Druck und funkt ihn ans Auto.Winterräder brauchen eigene Sensoren. Sie müssen oft angelernt werden.
IndirektDas Auto erkennt über die ABS-Sensoren, ob sich ein Rad schneller dreht als die anderen.Keine Sensoren nötig. Nach dem Wechsel wird das System neu kalibriert.

Worauf Sie achten sollten

  • Fragen Sie beim Kauf von Winterrädern, ob passende Sensoren dabei sind.
  • Die Batterien der Sensoren halten meist fünf bis zehn Jahre und lassen sich oft nicht einzeln tauschen.
  • Geben Sie bei der Anfrage an, dass Ihr Auto Reifendrucksensoren hat. Dann plant die Werkstatt genug Zeit ein.

Häufige Fragen

Brauchen Winterräder eigene Reifendrucksensoren?

Bei einem direkten RDKS ja, jedes Rad braucht einen eigenen Sensor. Bei einem indirekten System sind keine Sensoren nötig.

Woran erkenne ich, ob mein Auto ein direktes RDKS hat?

Am Ventil: Direkte Sensoren haben oft ein Metallventil mit Mutter. Sicher sagt es die Betriebsanleitung oder die Werkstatt.

Wie lange halten Reifendrucksensoren?

Die Batterie hält meist fünf bis zehn Jahre. Danach wird in der Regel der ganze Sensor getauscht.

Was muss ich bei der Anfrage angeben?

Dass Ihr Auto Reifendrucksensoren hat. Dann plant die Werkstatt Zeit für das Anlernen ein und kann den Preis korrekt nennen.